Für ihr 50-jähriges Engagement im Bereich der Gehörlosenseelsorge ist am Sonntag, 9. März 2014, die langjährige Leiterin der Fachstelle für Gehörlosenseelsorge der Erzdiözese Wien, Maria Schwendenwein, mit dem päpstlichen Silvesterorden ausgezeichnet worden. "Maria Schwendenwein ist ein herausragendes Beispiel für umfassendes und langverdientes Engagement einer ehrenamtlichen Laiin, der mit diesem Orden ein sichtbares Zeichen der Anerkennung der katholischen Kirche überreicht werden soll", so der Wiener Weihbischof Franz Scharl in seiner Laudatio bei der Preisverleihung im Rahmen eines Gottesdienstes für gehörlose Menschen.
Maria Schwendenwein, geboren 1939, war 40 Jahre lang als Religionslehrerin am Bundesinstitut für Gehörlosenbildung beschäftigt. Seit 51 Jahren wirkt sie darüber hinaus ehrenamtlich in der Gehörlosenseelsorge, seit 1974 als Leiterin des Fachbereichs Gehörlosenseelsorge der Erzdiözese Wien.
Zusätzlich dolmetscht Schwendenwein bei Gottesdiensten und ist Herausgeberin des "Salesboten", der nationalen katholischen Zeitung für Gehörlose. Sie nehme so eine zentrale Rolle als Vermittlerin zwischen Generationen, Diözesen, kirchlichen und nicht-kirchlichen Einrichtungen ein, würdigte Scharl die Ausgezeichnete.