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05.06.2014

Traumjob: Ordensmann

In Afrika und Asien fühlen sich viele Menschen zu einem geweihten Leben berufen.

Jean-Aimé weiß es genau: Er wird Steyler Missionar werden – ein Leben als Ordensmann zu führen ist sein größter Traum. Im vergangenen Jahr hat der junge Mann aus Afrika maturiert – bis jetzt kennt er von der Welt nicht mehr als den Regenwald am Kanal von Pangalan in Madagaskar.

 

Die Steyler Missionare sind ihm seit seiner Kindheit vertraut. Sie haben das Leben in seinem Heimatdorf mitgestaltet. Sie verteilen Medikamente an Kranke, wenn die Krankenschwester die Buschklinik verlassen hat. Sie kümmern sich um die Angestellten in der Pfarrschule. Sie versorgen arme Familien mit Lebensmitteln. Sie schenken den Menschen durch die Frohe Botschaft Hoffnung.

 

Die Bevölkerung hat sich auf die Ordensleute immer verlassen können. Deshalb will Jean-Aimé auch dazu gehören. Er will so, wie er es von den Steyler Missionaren erfahren hat, den Menschen durch Worte und Taten die Liebe Gottes vermitteln.

 

Ausbildung kostet

Doch der Weg, der vor Jean-Aimé liegt ist lang und beschwerlich, denn Jean-Aimé ist einer von 1.216 jungen Männern, die Steyler Missionar werden wollen. Die meisten stammen aus den ärmsten Regionen unserer Erde.

 

Um die Arbeit eines Steyler Missionars zu machen, brauchen die jungen Leute eine exzellente Ausbildung.Steyler Missionare müssen Sprachen beherrschen, theologisch sowie philosophisch gebildet sein, und sozial kompetent handeln können. Guter Wille, glaubende Hingabe und ein einwandfreier Charakter reichen nicht aus.

 

Die Ausbildung aber kostet Geld. Geld, das weder die jungen Männer noch die Ordensgemeinschaft hat. Immer wieder stehen die Verantwortlichen deshalb vor Fragen wie: Sollen nur jene aufgenommen werden, die ihre Ausbildung finanzieren können?Die Steyler Missionare wollen niemanden enttäuschen, niemanden von seinem Weg mit Gott abhalten. Sie sind in ihrer Arbeit auf Spenden angewiesen.