Die Herbsttage seien eigentlich ein Zufallsprodukt, erklärt Maximilan Öttingen, Leiter der Loretto Gemeinschaft: „2010 haben wir als kleine Gemeinschaft unser Geistliches Zentrum in Wien, in der Operngasse, eröffnet. Damals reihten wir einfach einige ,Fest-Tage' aneinander, um zu feiern, zu beten, um dankbar ‘sein. Das gefiel uns so gut, dass wir das seitdem jedes Jahr machen.“ Mittlerweile sind die Herbsttage für die Lorettos wie ein „kleines Pfingsten im Herbst“, erklärt Öttingen: „Die Herbsttage haben sich zu einem ,geistlichen Start‘ ins neue Arbeitsjahr entwickelt."
Eingeladen sind alle. „Natürlich gibt es einen gewissen Fokus auf Jugendliche und junge Erwachsene, aber es ist wirklich jeder willkommen“, so Öttingen. Am umfangreichen Programm kann entweder gesamt, aber auch an einzelnen Programmpunkten teilgenommen werden.
Ein Höhepunkt der Herbsttage 2014 ist sicher der Talk von Kardinal Schönborn mit Peter Greig, dem Gründer der weltweiten 24-7-Gebetsbewegung am 25. September um 19.15 Uhr. Aber auch Workshops zum Thema „Ein Leben für Gott!“ warten auf die Teilnehmer. Neben einem Abend der Barmherzigkeit und viel Lobpreis, gibt es am Sonntag, 28. September, ein spezielles Kinder- und Familienprogramm. Es beginnt mit einer KidKat Katechese für drei- bis sechsjährige Kinder und einer großen Familienmesse im Anschluss und als Abschluss der Herbsttage.
„Das Besondere an den Herbsttagen ist meines Erachtens, dass sie uns vor Augen führen, was uns Gott als Bewegung schenkt: und das wollen wir in unser Umfeld, in die Kirche, fließen lassen: Es gibt Lobpreis, Katechese, Anbetung, Workshops, ein Talk, ein Abend der Barmherzigkeit, ein X-Fest, mehrere Hl. Messen und viel Essen.“ Umhüllt werden die Herbsttage von einer 24-7 Gebetswoche, dabei wird 24 Stunden täglich, 7 Tage lang, gebetet. „Einmal im Monat geben wir dem Herrn die Ehre, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche“, sagt Öttingen.