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03.11.2014

"Ganz nah bei Gott und den Menschen"

Am 19. November 2014 findet die kirchliche Sendungsfeier von PastoralassistentInnen statt.

Die Erzdiözese Wien bekommt Verstärkung: Elf Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten sowie eine Jugendleiterin entlässt Weihbischof Stephan Turnovszky in zwei Wochen in den Dienst der Pfarr- und  Jugendpastoral.

 

Am Mittwoch, 19. November 2014, findet um 18.00 Uhr die Sendungsfeier im Stephansdom statt.  "Pastoralassistentinnen und -assistenten sind ein wichtiges Potential für die pastoral-missionarische Sendung der Kirche geworden. Sie bieten ‚in Person‘ Modelle einer gelebten Alltagspiritualität an und stärken die Gläubigen, ihren Glauben zu leben und zu bezeugen", sagt Thomas Ertl, Leiter des Zentrums für Theologiestudierende und kirchliche Berufe.

 

Von der Köchin bis zur Sprachtrainerin

Gerade die Verschiedenheit der Kandidatinnen und Kandidaten hinsichtlich Familiensituation und Vorberufen, sei "eine Bereicherung für die Kirche". Denn ob Filialleiterin in einem Feinkostgeschäft oder Sprachtrainerin  –  die Vorberufe sind tatsächlich sehr unterschiedlich.

 

Thomas Ertl: "Diese Vielfalt kann den Handlungsradius von Kirche erweitern und so den Kontakt mit unterschiedlichen Menschen eröffnen."

 

Immer sind es sehr persönliche Gründe, die zu einer Tätigkeit in der Pfarrpastoral bewegen. Wie bei Barbara Lindner, die bisher als Religionslehrerin arbeitete: "Die kirchliche Sozialisierung in meiner Kindheit und eine Erkrankung waren maßgebend für meine Entscheidung zum Seelsorgeberuf."

Die gelernte Köchin Helga Klinghofer will in seelsorglichen Begegnungen vermitteln, "dass Gott gelingendes, erfüllendes Leben schenken möchte". Für sie bedeutet die Berufung zur Pastoralassistentin, "ganz nah bei Gott und ganz nah bei den Menschen mit all ihren Freuden, Sehnsüchten und Verwundungen zu sein."

 

Verschiedene Ausbildungswege

Aus theologischer und spiritueller Bildung, Persönlichkeitsbildung, Praxiserfahrung, institutioneller und struktureller Kompetenz setzt sich die Pastoralassistenten-Ausbildung zusammen.

 

Die Ausbildungswege der jetzigen Kandidatinnen und Kandidaten sind unterschiedlich: So studierte ein Teil Katholische Theologie und wurde im Zentrum der Erzdiözese Wien für Theologiestudierende ausgebildet. Manche machten die berufsbegleitende Ausbildung für Pastorale Berufe, absolvierten die Jugendleiterausbildung oder das Seminar für kirchliche Berufe.