16 junge Österreicher brechen in diesen Tagen zu einem einjährigen Auslandseinsatz in kirchlichen Hilfsprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika auf. Aktuelle Einsatzländer sind Äthiopien, Ecuador, Ghana, Indien, Lesotho, Malawi, Mexiko und die Republik Kongo. Dort werden die Jugendlichen zwölf Monate lang in Straßenkinderprojekten, Schulen sowie Berufsbildungszentren mitarbeiten. Organisiert werden die Auslandseinsätze durch den Verein "Volontariat bewegt", einer Initiative von "Jugend Eine Welt" und den Salesianern Bon Boscos.
Zuversichtlich zeigte sich Geschäftsführer Johannes Ruppacher, dass es in naher Zukunft eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Auslandseinsätze geben könnte. Denn nach wie vor erhielten Auslands-Volontäre anders als Jugendliche, die innerhalb Österreichs ein freiwilliges soziales Jahr absolvierten, keine Familienbeihilfe. Er schließe nicht aus, dass Auslandseinsätze in Zukunft "sogar verstärkt gefördert werden könnten", schließlich sei das Interesse seitens der Jugendlichen "immens".
Solche Einsätze seien außerdem eine Möglichkeit, "den Eine-Welt-Gedanken und das Verständnis für Entwicklungszusammenarbeit in der österreichischen Gesellschaft verstärkt zu verankern", gerade im diesjährigen "Europäischen Jahr für Entwicklung", in dem die EU ihre Mitgliedsstaaten einlade, die Öffentlichkeit über Entwicklungspolitik besser zu informieren, so Ruppacher.