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09.02.2015

„Wir sind unterwegs als Gottsuchende“

Pater Lorenz Voith: Bevor er Ordensmann wurde, war er als Manager tätig.

Die persönliche Berufung hat Lorenz Voith schon sehr lange vor seinem Ordenseintritt gespürt. „Ich habe dann diesen Weg genommen und wollte in einen pastoralen Orden eintreten.“ 

 

Für die Redemptoristen hat er sich entschieden aufgrund der Ausstrahlung des Wiener Stadtpatrons Klemens Maria Hofbauer, des Ordensgründers Alfons von Liguori und des Bischofs Johann Nepomuk Neumann, der ein Pionier in Amerika war. „Das waren schon faszinierende Ansätze, deshalb habe ich diese Gemeinschaft gefunden. Ich habe versucht, mich hier einzugliedern bzw. ausbilden zu lassen.“


Für Voith, der nun schon 19 Jahre eine Leitungsfunktion innehat, war schon vor 30 Jahren ganz wichtig die uralte Frage, die Kardinal Franz König immer wieder gestellt hat: Woher komme ich? Wohin ich gehe ich?  Wozu bin ich? „Ich habe die Antwort in dieser Lebensform gefunden“, sagt Pater Lorenz Voith.

 

Wenn er auf die letzten 25 Jahre zurückblickt, meint er:

  • „Erstens: Für das Ordensleben braucht man eine ganz gesunde tiefe Gläubigkeit.
  • Zweitens: Man merkt, man wird wieder einer der Heiligen Drei Könige. Wir sind unterwegs als Gottsuchende und nicht als schon Habende. Das ist interessant und herausfordernd zugleich.

 

Es ist nicht abgeschlossen, es ist im Fluss.“