„Ich war schon öfter am Turm vom Stephansdom als Dombaumeister Wolfgang Zehetner“, schätzt Dompfarrer Toni Faber. Gerade deshalb weiß er: Es muss etwas getan werden, dass der Dom auch in Zukunft Bestand hat. Die Bäckerei Mann unterstützt mit ihrer Spendenkooperation „Stephansspitz“, einem Weckerl mit Mais- und Reisflocken. Von jedem verkauften Spitz gehen 22 Cent an den Verein „Unser Stephansdom“ und kommen damit dem Erhalt des Stephansdoms zugute.
„Gutes für uns selbst tun und dabei auch dem Stephansdom guttun“, so beschreibt Günter Geyer, Obmann des Vereins „Unser Stephansdom“, das Projekt. Er hat sich vorgenommen, all seinen Mitarbeitern den Stephansspitz als Frühstück zu empfehlen. Für ihn braucht es das Engagement Wirtschaftstreibender und privater Unterstützer, um den Dom zu erhalten.
Bei der offiziellen Verkostung segnet Dompfarrer Faber den Stephansspitz: „Segnen ist das Gegenteil von dem, was wir als Wiener sonst so gerne tun: vom Raunzen.“ Gerade die Aufgabe des Priesters sei es, jeden Tag "Danke" zu sagen – besonders danken könne er den Bäckern für das, was sie für die Schöpfung Gottes tun.
Gebacken wird der Stephansspitz aus Mehl, Wasser, Salz, Sesam, Leinsamen und Buttermilch. „Der Teig reift 24 Stunden, damit sich die Aromen entwickeln“, erklärt Bäckermeister Kurt Mann. Mit Frischkäse, Tomaten und Schnittlauch gefüllt gibt’s das Weckerl übrigens auch in der Domspitz-Variante.